Reise mit uns per E-Mail!

Mittwoch, 18. Juli 2012

Lake Powell und Antelope Canyon

 Heute morgen sind wir erst gegen 9.00h losgefahren, weil der Weg vom Zion Nationalpark zum Antelope Canyon nur ca. 90 Meilen beträgt - das sind etwa 1,5 Stunden Fahrtzeit. Aber nicht wenn wir unterwegs sind!
Nach einem guten Frühstück, wieder in unserem Lieblingsrestaurant in Springdale, im Pioneer Restaurant (gegenüber vom Hotel), serviert von unserer Lieblingskellnerin Rachel, machten wir uns dann, bester Laune, auch wegen strahlendem Sonnenschein, auf den Weg.
Wir mussten dabei wie schon auf dem Hinweg wieder durch den Zion National Park zurück auf den Highway 89.





Von dort gings dann Richtung Süden weiter,
eigentlich auf direktem Weg nach Lake Powell
zu unserem Hotel Quality Inn in Page.








Aber wie so oft ohne Vorplanung, machten wir noch einen kleinen Abstecher zu den "Coral Pink Sand Dunes". Das ist eine Dünenlandschaft mitten in der Wüste gelegen. Der Ort war uns eigentlich überhaupt nicht bekannt, aber als wir den Titel an einer Abzweigung lasen, dachten wir, dass hört sich interessant an, und haben einen kleinen Umweg von 20 Meilen in Kauf genommen, um uns dieses Spektakel anzuschauen

 



Es ist wirklich so, dass aus dem Nichts plötzlich in der Prärie Dünen auftauchen, es werden immer mehr, und dann fühlt man sich wie in der Wüste Gobi. Dustin machte einen kleinen Abstecher in die Dünenwelt, um ein paar Bilder zu schießen. Dabei hat er auch eine Schlange getroffen, aber die wollte nichts von ihm. Sven und Uwe haben sich das Ganze lieber von einer Tribüne, die dort aufgebaut ist, in Ruhe angeschaut.





Nach diesem kleinen Umweg ging es dann aber doch direkt weiter auf dem Highway 89, denn wir wollten ja ursprünglich zum Lake Powell.














Nach einer weiteren Stunde Fahrt waren wir dann endlich am Ziel, vor uns erschloß der See. Riesig groß, und das Wasser war tiefblau - herrlich an zu sehen.













Noch ein kleiner Stopp an dem Glen Canyon Damm, dann ging es weiter zu unserem Hotel.













Einchecken konnten wir noch nicht, weil wir zu früh waren - auch
weil hier die Zeit 1 Stunde voraus ist, so dass wir nach unserer Zeit um 3.00pm angekommen sind, aber hier war es erst 2.00pm. Wir wollten sowieso an diesem Nachmittag noch den "Lower Antelope Canyon" besichtigen (bis 4.00pm war das möglich) - also wieder ins Auto und eben rüber zum Ausgangspunkt der Führung - das war keine 15 Minuten entfernt.



Nach anfänglichen Startschwierigkeiten mit dem Bezahlen (hier wollte man nur Bares, wir hatten uns auf Visa
eingestellt - aber dann hat Uwe noch schnell "money" besorgt) schafften wir es dann doch unsere Tour, in den Lower Canyon zu buchen. Man merke sich also, dass die Indianer keine Geräte haben, an denen man mit Kreditkarte bezahlen kann, hier ist nur Bargeld wahres Geld.


Aber diese Dollar waren mehr als gut angelegt, wie wir einige Minuten später feststellten. Schon der Eingang in den Canyon erinnerte an einen Abenteuerfilm. Man steigt hier in eine kleine Felsspalte hinab und zwar ganz schön tief.


Durch teiilweise recht enge Gänge (wirklich nichts für Menschen mit Platzangst) geht es hier ungefähr 20 Meter in den Canyon hinab. Mit einem grandiosen Anblick wird man jedoch für diese Kletterpartie entschädigt. Jeder, der dem mit Touristen überfüllten Upper Canyon entgehen will, empfehlen wir auf jeden Fall den Lower Canyon. Es war keine Reservierung nötig und alles lief reibungslos und vor allem schnell.

 

45 Minuten dauerte etwa unsere Wanderung durch die Unterwelt, immer wieder waren wir fasziniert vom Anblick - aber seht selbst die Bilder - wir glauben, die sprechen für sich selbst (Dustin hat fast 300 Fotos gemacht, dies ist hier nur eine kleine Auswahl davon).



























Am Ende des Rundgangs musste man dann noch vielen Stufen einer Stahltreppe noch oben steigen, um dem Canyon wieder zu "entkommen".

Nach diesem Ausflug brachten wir unsere Koffer zum Hotel und machten uns fertig,um schwimmen zu gehen, denn wir wollten zum Lake Powell und ein Bad nehmen. Gesagt, getan. Wir fuhren mit dem Auto direkt bis 10 Meter vor das Ufer des Sees, wo einige Camper schon ihre Zelte aufgeschlagen hatten. Zu unserem Leidwesen hatte Uwe unseren Pass für die Nationalparks im Hotel gelassen und wir mussten leider15 $ für unseren Schwimmausflug blechen (bad luck).











Zu Svens Überraschung war der ganze Boden des Sees (Sandboden) zusätzlich mit Algen bewachsen, was bei ihm nicht allzu große Begeisterung auslöste. Obligatorisch spielten wir nichts desto trotz Football, erst im Wasser, später dann noch am Strand und hatten doch sichtlich Spaß in der heißen Sonne von Arizona, oder doch Utah??? Denn dieser See befindet sich genau an der Staatsgrenze dieser beiden Staaten und man konnte sich nie sicher sein, in welchem Staat man sich gerade befindet, zumal wir auf der Fahrt dorthin wieder die Grenze Arizona/Utah überschritten hatten.







Nachdem wir noch ein wenig am Strand relaxt hatten, machten wir uns dann auf, noch einen Overview Point am See aufzusuchen, um noch ein paar schöne Erinnerungsbilder zu schießen. 




Nach unserem Trip waren wir gegen Nachmittag dann doch etwas entkräftet und machten uns auf den Weg zu einem der unzähligen Fastfood Restaurants. Wir fanden unser Glück bei Burger King und Subway und frisch gestärkt ging es wieder zurück ins Hotel.
Die restliche Zeit entspannten wir dann noch im Hotel und der eigentlich geplante Besuch am Hotelpool fiel aus, da dieser im Schatten liegt. Eine Unverschämtheit...



Jetzt bereiten wir uns seelisch auf die Reise am morgigen Tag vor. Wir wollen Horseshoe Bend besichtigen
und  und dann nach Monument Valley reisen. Mal sehen, was der morgige Tag so bringt.

 In diesem Sinne, gute Nacht, oder auch guten Morgen.

1 Kommentar:

  1. Der Canyon sieht ja Hammer aus!!! Richtig schöön... Man sieht euch auf den Bilder an wie begeistert ihr seid... :-)) Wir freuen uns für euch! :) Noch ne schöne Zeit und kommt heil wieder nach Hause :-D

    AntwortenLöschen