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Sonntag, 29. Juli 2012

Goodbye America - Welcome back home

Heute ist Abreisetag. Das sind immer die schwierigsten Momente eines Urlaub. Einerseits ist man froh, endlich wieder heim in die bekannte Umgebung zu kommen, andererseits ist man traurig, dass der Urlaub zu Ende geht.

Die letzte Nacht habe ich (Uwe) nicht mehr so gut geschlafen, zu viele Gedanken gingen einem durch den Kopf. Aber nun war der letzte Tag angebrochen, wie immer kannte auch heute der Wecker keine Gnade - um 8.15 war für mich die Nacht vorbei. Kurz frisch gemacht, hinunter in den Frühstücks-
raum. Dort wurde alles zusammengesucht, was wir für unser Frühstück brauchten. Da der Raum viel zu klein für die vielen Hotelgäste war, sind wir bereits gestern morgen an den Pool ausgewichen. So auch heute morgen, hier konnte man doch relativ gemütlich seine morgentliche Mahlzeit einnehmen. Es war schon angenehm von den Temparaturen her, und auch keine Gedränge. Die Jungs mussten heute nicht mehr geweckt werden, wahrscheinlich war auch bei Ihnen die Anspannung ähnlich wie bei mir.

Nach dem Frühstück konnten wir noch ausgiebig duschen, unsere Sachen zusammenpacken und gegen 11.00h mussten wir dann unser Zimmer räumen. Ein letztes Mal der Kontrollgang, ob wir nicht irgendwas vergessen hatten ( 2 Reisestecker sind uns während des Urlaubs trotz dieser Kontrollen abhanden gekommen! ) - und dann konnte es losgehen in Richtung Flughafen.


Da unser Rückflug für 18.00h angesetzt war, hatten wir noch reichlich Zeit. Sven fiel bei dieser Gelegenheit ein, dass er ja noch ein Geschenk besorgen müsste, also machten wir einfach nochmal einen kleinen Abstecher zum Strand von Venice Beach, dort gab es die größte Auswahl an Souvenierläden. Aber dann war auch das erledigt, jetzt mussten wir nur noch unsere "Mandy" bei der Autovermietung abgeben und dann danach zum Airport. 

Als wir kurz vor der Autovermietung ankammen, schlug der Meilenzähler für unseren Gesamttrip gerade auf 3333,3 Meilen um. Also sind wir doch tatsächlich fast 5500 KM in den 3 Wochen gefahren - unsere Vorausplanung lag bei 2500 Meilen (ca. 4100 KM). Dass es tatsächlich soviel wurden, ist uns gar nicht so bewusst geworden, und man hat auch nie das Gefühl gehabt, dass es besonders strapaziös gewesen wäre. Eigentlich waren die Fahrten immer sehr entspannt. 

Nun mussten wir uns endgültig von unserem treuen, zuverlässigen Toyota Corolla trennen - wir wurden noch in "unserem" Auto zum Flughafen gefahren - und "Tschüß" Mandy.

Das Einchecken des Gepäcks ging sehr schnell, und auch hier kam wieder unser Glück zurück. Wir brauchten ja jetzt ein zusätzliches Gepäckstück (wegen der ganzen Klamotten, die wir gekauft hatten) und hatten uns schon auf die Extragebühr von 50 € eingestellt. Aber die freundliche Dame von Air-Berlin hat uns dabei geholfen, das zusätzliche Gepäck noch als Handgepäck unterzubringen.


Wir mussten nur ein paar Sachen vor Ort noch in einen anderen Koffer packen (seltsamerweise waren alle Koffer leichter als beim Hinflug ?!?) und dann klappte auch das. Na, ist doch super !!

Danach noch zur Zoll- und Gepäckkontrolle - unsere Kühlbox (umfunktioniert ohne Kühlakkus als Transportkiste) fand soviel Anklang, dass sie zweimal durchleuchtet werden musste, aber dann waren wir auch dort durch.

Nun ist es mittlerweile 22.30h bzw. 7.30h nach deutscher Zeit (uns wird eine ganze Nacht geklaut!) und wir sitzen mittlerweile in unserem Flieger (AB 7431 - ein Airbus 330) nach Düsseldorf.



Deutschland, wir kommen gleich zurück !!!!







In Deutschland sind wir dann um 14.25h mit etwas Verspätung gelandet.











Dort warteten schon alle unsere Verwandten und Dustins Freundin auf uns.

Sie haben uns einen tollen Empfang bereitet  !!




Fazit Uwe (the old man):

Ich danke meinen beiden Jungs, dass sie mich mit auf diese fantastische Reise mitgenommen haben (na ja, eigentlich gezwungenermassen mitnehmen mussten, weil sie noch zu jung für die Anmietung eines Leihwagens sind)!
Ich werde diesen Urlaub nie vergessen, die vielen Eindrücke und Erlebnisse werden mir immer in guter Erinnerung bleiben. Wir haben so viele tolle Sachen gesehen und erlebt, dass einem manchmal fast der Atem weg blieb - soviel ist auf uns eingeprasselt in den 3 Wochen. Alle Ort, die wir besucht haben, waren auf ihre Art beeindruckend und sehr schön.
                                                 DANKE DANKE DANKE !!!

Fazit Dustin & Sven:

Da können wir uns nur anschließen! Fast einen Monat lang jeden Tag etwas Neues zu sehen ist sowohl faszinierend, wie auch anstrengend. Inzwischen haben wir uns schon wieder ein wenig erholt, denn die letzten Tage in Los Angeles zählten wir definitiv nicht zu den anstrengendsten. Nach genügend Kaffee hier im Flieger sind wir jetzt auch dazu im Stande, uns zu bedanken. Zum einen bei uns selber, zum anderen bei Uwe, ohne den unsere Reise wohl eher drunter und drüber gegangen wäre. Er war die gute Seele auf all unseren Wegen, hat die Vernunft bewahrt und uns mutig auf allen Wegen begleitet. Danke!

Desweiteren ein Dank für euer reges Interesse an unserem Blog! Wir haben uns jeden Tag gefreut, wenn wir eure Aufrufe gesehen haben!

Also bis dann, auf Wiedersehen.



                           
                                 Welcome back in Germany !!














Freitag, 27. Juli 2012

... und alles geht einmal zu Ende!

Heute war unser letzter Urlaubstag !
Morgen ist Abreisetag und das zählt ja nicht mehr richtig dazu ( auch wenn wir fast noch den ganzen Tag in Los Angeles verbringen, denn Flug AB 7431 nach Düsseldorf startet erst um 18.00 (6.00pm). Die Koffer sind fast gepackt, es heißt langsam Abschied nehmen.

So hatten Dustin und Sven für heute noch 2 Besuche geplant. Zum einen wollten sie sich den Drehort von "Scrubs" (das Krankenhaus) ansehen, und das andere war der Spielort von der "American Chopper".
Leider hat beides nicht mehr geklappt, denn das Krankenhaus wurde bereits im Juli 2011 abgerissen, und die Baustelle wollten sie sich dann doch nicht ansehen. Die Serie "American Chopper" wurde im 6000 km entfernten Staate New York gedreht - die Anfahrt war beiden dann doch zu lang - zumal die Tankfüllung bis dahin auch nicht mehr gereicht hätte.

Also musste umgeplant werden, was sich als nicht so einfach erwies, da wir eigentlich alles Andere, was wir auf unserer Besichtungsliste hatten, schon "abgegrast" hatten (mal abgesehen von Universal Studios und evt. Disneyland , was aber nur total überteuert angeboten wird) - also was tun ??
Erstmal ein bißchen chillen, und dann sind die Beiden doch noch losgegangen zu einem "Best Buy"-Laden. Das ist so was wie ein amerikanischer Mediamarkt. Und es gab auf der ganzen Reise keinen Laden, in dem Sven nicht irgend etwas gefunden hatte, was zu kaufen sich nicht gelohnt hätte. So auch hier - und wenn's nur ein Videospiel war. Anschließend sind sie noch mal über den Hollywood Blv. (= Walk of Fame) gezogen, um die letzten Einkäufe zu tätigen.
Die Menge der Einkäufe hat dann auch ergeben, dass noch ein zusätzliches Gepäckstück gekauft werden musste, um die Sachen auch nach Hause bringen zu können. Denn man darf nur 23 kg Freigepäck mitnehmen - da müssen sich die Fluggesellschaften unbedingt was einfallen lassen, das reicht doch nicht aus, wenn man so lange einkaufen kann !!




Uwe hatte sich heute dazu entschlossen, den letzten Tag mit Wellness zu verbringen. Das hieß, leichte Körperpflege und ganz viel Sonne, Sonne, Sonne am Pool.












Später kamen Sven und Dustin auch noch dazu.






So ging der Tag dann langsam zu Ende - nicht aber, ohne dass nicht doch noch ein Höhepunkt erreicht wurde. Sven hatte von Dustin zu seinem Geburtstag (den er ja am 6. Juli während der Reise in New York gefeiert hatte) einen Gutschein für ein Essen im Hard Rock Cafe geschenkt bekommen. Was lag also näher, als diesen heute, am letzten Abend, endlich einzulösen. Und so gingen wir 3 dann am frühen Abend gemeinsam in das besagte Restaurant, nur 15 Minuten dauerte es, bis wir einen Tisch zugewiesen bekamen, (aus anderen Filialen war man längere Wartezeiten gewohnt) und dann konnten wir alle ein köstliches Menue geniessen. Uwe kam endlich dazu, sein Steak in USA zu probieren und auch die beiden anderen bestellten sich Leckereien.


Auf dem Rückweg kaufte Uwe dann doch eine Kleinigkeit für die Beste aller Ehefrauen zu Hause ein  und danach gings zum letzten Mal zum Hotel für die letzte Nacht.
Hier wird gerade die Aufzeichung der Eröffnungsfeier der Olympiade in Londen gezeigt - da kommen schon wieder einige Heimatgefühle auf.
Die Koffer sind soweit fertig gepackt, morgen werden wir uns von Mandy für immer verabschieden müssen (das wird ein trauriger Abschied werden, hat sie uns doch immerhin fast 5000 km begleitet - und das immer äußerst zuverlässig, egal wie schwierig es war) und dann geht's zurück nach Good Old Germany.


 Zu Hause schreiben wir dann alle drei noch mal auf, wie wir auf diese Reise empfunden haben !!

Bye Bye U S A

Donnerstag, 26. Juli 2012

L.A. - The City Of Fallen Angels

Da sind wir schon wieder! Guten Morgen oder Abend, je nachdem wie viel Uhr es gerade bei euch ist.
Mittlerweile geht es steil auf das Ende unserer Reise zu, doch anstatt in Tränen zu versinken sind wir weiterhin mit Elan und viel Spaß dabei, Amerika zu erkunden.

Unser zweiter kompletter Tag in L.A. ist zu Ende und wir haben heute ein etwas entspannteres Tagesprogramm hinter uns gebracht. Wir starteten in den Tag mit einem Frühstück auf dem Zimmer, da der Frühstücksraum und sämtliche andere Sitzmöglichkeiten, wie am Pool oder in der Lobby restlos besetzt waren. Wir holten uns also ein paar Toast und Butter und machten es uns auf dem Bett gemütlich.

Gestärkt ging es nun los auf die Reise zum Venice Beach! Nach einer Autofahrt von gefühlten 10 Stunden durch den Arbeitsverkehr von Los Angeles kamen wir dann endlich am Parkplatz an und machten uns gleich auf den Weg. Vor dem Strandbesuch wollten wir noch eben die künstlich angelegten Kanäle in der am Strand gelegenen Wohngegend anschauen. Niedlich diese Kanäle! Sie sind nur ca. 30 Zentimeter tief, da hatten wir schon etwas mehr erwartet, aber nun gut, schön waren sie! Und damit gemeint sind vor allem die anliegenden Häuser in diesem Gebiet.

Hier gibt's auch so eine Art "Wildwechsel"
















 
Dann ging es endlich auf zur Hauptattraktion des Tages -zum Venice Beach - und innerhalb weniger Minuten waren wir auf der Promenade. Der Strand war ziemlich leer gefegt und hätte ohne das Wasser wohl eher an eine Wüste erinnert. Hier und da mal ein vereinzelter Mensch, der sich in der Sonne räkelt. Das mag aber auch daran gelegen haben, dass es wochentags war.











   


So leer der Strand war, umso voller die Promenade. Alle 10 Meter fanden sich Läden, die eine seriöses, ärztliches Attest zum Cannabis-Konsum für 40 $ anboten. Dazu unzählige Läden, welche T-Shirts, Mützen und alles andere vorstellbare zu günstigen Preisen anboten.



Nicht zu vergessen hier die Straßenverkäufer, die ihre selbstgemachten Waren anboten oder auf verrückte Weise bettelten. So fanden wir einen Mann, der sich hinter einer Pappe versteckte, die einige Stellen frei ließ. Der Typ ließ sich mit Münzen bewerfen, um Geld zu bekommen.
 

Auch ein Hund im Bikini, der sich, auf dem Rücken liegend, Geld ins Höschen stecken ließ, durfte natürlich nicht fehlen, wenn wir von den verrückten, außergewöhnlichen Ideen berichten, um Geld zu verdienen......









Neben den zahlreichen Geschäften finden sich hier wiederum sehr schöne Strandhäuser und wir fanden offiziel den kleinsten Vorgarten der Welt, welcher zudem noch schön verziert war.






Der famose Muscle Beach hat mich persönlich weniger beeindruckt als erwartet, da nur wenige Bodybuilder da waren und er viel kleiner ist als wir erwartet hatten. Aber nichts desto trotz ist es ein Must See hier am Venice Beach in L.A.!



















Die Masse der Menschen und die hohe Dichte von Geschäften erschlägt einen förmlich hier an der Promenade.  Zu guter Letzt platzten wir noch in den Dreh eines Werbefilms für Motorrad-Stuntfahrer hinein, welche am Venice Beach laut dröhnend ihre Maschinen für den Spot präsentierten.
















Nach dem Besuch am berühmten Strand, wollte Sven unbedingt noch das Filmset einer seiner Lieblingsserien (gemeint ist O.C. California) besichtigen, leider erfolglos. Nachdem Google uns den damaligen Drehort ausspuckte, stellte sich heraus, dass sich der Pier der besagten Serie in unmittelbarer Nähe zu uns befand.
Wir fuhren zuversichtlich zum Manhattan Beach, welcher ca. 3 Meilen vom Venice Beach entfernt liegt. Den Pier fanden wir, doch es war leider nicht der aus der Serie.
 
 

Wir genehmigten uns dort trozdem einen kleine Snack und nutzen dann die Zeit unserer Parkuhr sinnvoll mit einem Sonnenbad am Strand von Manhattan Beach. Ins Wasser wagte sich jedoch niemand, da doch ein recht frischer Wind über den Sand fegte.Wirklich eine schöne, etwa einstündige Pause am Strand. Einzig die lautstarke, mitteilungsbedürftige mexikanische Familie nebenan störte unsere Idylle ein wenig.

 




Wir gaben nach Ablauf unserer Parkuhr nicht auf, und fuhren nach neuen Informationen aus dem internet  weiter zum Redondo Beach, wo sich dann endlich der gesuchte Pier befinden sollte. Jedoch wurden wir auch hier leider nicht fündig, resignierten und fuhren nach halbstündiger Suche wieder zum Hotel zurück. Auf dem Rückweg kamen wir noch an unserer ersten gemeinsamen Lodge vorbei und mussten uns dann doch wehleidig eingestehen, dass sich der Kreis langsam schließt.


Unser Hotelzimmer nutzen wir dann noch um weiter zu relaxen (langsam merken auch wir, wieviel Substanz diese Reise doch gekostet hat), machten uns dann jedoch dann noch mal auf, den letzten Tagespunkt für heute abzuarbeiten. Wir wollten noch einmal zum Griffith Observatory, um L.A. einmal bei Nacht von oben sehen zu können. Der Anblick hier kommt doch schon sehr nah an den von Las Vegas heran, einfach nur atemberaubend schön, vor allem die einzigartige Färbung des Himmels im Zusammenspiel mit den einzelnen  
Schleierwolken tat sein übrigens zur Schönheit dieses Moments.



Aber seht selbst, die Bilder sagen mehr als tausend  Worte das je sagen könnten!



















Jetzt, zurück im Zimmer gibt es nur noch Fernsehen, das letze Bier und die langsam aufkommenden Gedanken an den morgigen Tag und die Planung der Abreise, wobei wir (Dustin und Sven) uns nocheinmal auf Achse begeben wollen und ein paar Dinge besichtigen wollen, aber dazu mehr morgen.





Bis dahin, gute Nacht!






L.A. - wir haben unser Bestes gegeben


Heute haben wir es gaaaanz langsam angehen lassen. Nur fürs Frühstück mussten wir recht früh (8.15am) aufstehen, da unser "continental breakfast" nur bis 9.00h ging. Vom eigentlich Sinn dieses Frühstücks (reichhaltig mit vielen Aufstrichen und Aufschnitten) ist bei den Amerikanern nicht viel übrig geblieben, ist doch die Vielfalt beschränkt auf viel Süßes und sehr einseitiges Brotangebot. Zum Frühstück gegessen wird hier in den USA eigentlich nichts "continentales" mehr.
Also wie gesagt, wir hatten uns Zeit gelassen, weil in unserer Planung nur 3 Sehenswürdigkeiten auf dem Programm standen ( Rodeo Drive, Beverly Hills, Observatory Point mit Hollywood Sign)
Ausserdem weiß man in L.A. morgens nie so genau, wie sich das Wetter im Laufe des Tages ergeben wird.
Bis 10/11 Uhr  hat der Smog hier alles im Griff, erst dann schafft es die Sonne, bis zu den Menschen hier durchzudringen. Also haben wir den Vormittag herumgechillt, jeder hat sich irgendwie beschäftigt, bis der Himmel blau und es auch wieder heiß geworden ist.
               
Dann machten wir uns auf den Weg nach Beverly Hills, genauer gesagt war unsere erste Etappe der Rodeo Drive. Natürlich haben wir auf dem Weg dahin wieder die skurillsten Typen gesehen, wie z. B. den "Boy" mit dem Schild, der an einer Ecke stand, nein, tanzte und das Reklameschild  vor sich hertrug.


Am Rodeo Drive angekommen, mussten wir erst mal eine Parkmöglichkeit suchen. Die ersten Hinweisschilder auf  "public parking" schreckten uns doch etwas ab. Da wollte man doch tatsächlich 2,25$ für 20 Min. Parken haben, und danach pro 1/4 Stunde jeweils weitere 2$. Auch wenn wir ohne weibliche Begleitung unterwegs waren (was die Verweildauer hier doch um mind. 2-3 Stunden verkürzte), hätte uns das selbst bei einem Schnelldurchlauf mindestens 4-6 Dollar gekostet. Also suchten wir eine andere Parkmöglichkeit, und siehe da, am Straßenrand war eine Parklücke mit Parkuhr. Hier kosteten 3 Min. 10 cent, wir kramten unser ganzes Kleingeld zusammen, und kamen so auf 58 Minuten Parkzeit. Ich weiß, jeder, der ein bißchen rechnen kann, sagt jetzt, das kann man doch nicht durch 3 teilen, aber während wir unser zusammengesuchtes Kleingeld einwarfen, gingen schon 2 Minuten drauf!
Also, das war erledigt - jetzt auf zum Rodeo Drive um die Ecke  - einmal auf und ab gelaufen, ein paar Bilder gemacht - fertig. Wir sind halt Jungens, da hält man sich mit sowas nicht so lange auf. Es sei denn, man heißt Sven und entdeckt dann doch noch ein Sportbekleidungsgeschäft. So haben wir die Zeit dann doch auch noch fast ganz ausgenutzt.

Und als dann am Straßenrand ein Bugatti Veyron stand, war auch unsere Interesse geweckt, und wir verweilten hier doch ein wenig länger.


Unser nächstes Ziel hieß Beverly Hills - das Zuhause der Reichen und der Schönen. Beim Einkaufen hatten wir schon keinen dieser Menschenrasse bewundern können (wie ich später erfahren habe, kaufen Britney, Paris & Co. mittlerweile woanders - auf dem trendigen Robertson Blv.- ein), so wollten wir uns doch wenigsten die "billigen" Behausungen der Leute anschauen.


Über den Beverly Drive fuhren wir also mit unserer rassigen "Mandy" den Beverly Hills rauf, in der Hoffnung, hier nun etwas mehr von "Promis" erhaschen zu können. Aber auch hier lagen wir wieder falsch, die Häuser, die wir sehen wollten, liegen dann doch im Viertel von Bel Air (das ist noch etwas südlicher von unserem eingeschlagenen Weg) - nun denn, wir haben trotzdem einige "hübsche" Anwesen sehen dürfen.














Nun versuchten wir unser Glück, über den Mulholland Drive in Richtung Hollywood Sign bzw. zum Griffith Park zu kommen. Gefunden haben wir  den Weg auch gut, aber irgendwann sind wir dann wieder vom Weg abgekommen und zum Schluß sind wir da ausgekommen, wo wir losgefahren waren - unten am Beverly Drive. Na ja, was solls - dann nahmen wir halt den Weg quer durch die Stadt, um zum Aussichtspunkt  am Griffith Observatory zu kommen. Der Hunger ließ uns aber kurz hinter dem Sunset Strip anhalten, im Coney Dog stillten wir diesen, danach gings weiter zum Aussichtspunkt.

Dort angekommen, konnte man  das "Hollywood Sign" trotz leichtem Dunst noch gut erkennen. Das berühmteste Wahrzeichen dieser Stadt trohnt hoch oben über dem Beachwood Drive. Ursprünglich hieß es mal Hollywoodland, aber 1949 wurde das "land" dann abmontiert.





Hollywood Sign



Man hat von hier oben auch einen tollen Blick auf Downtown L.A.

Da es mittlerweile kurz vor 4.00 pm war (man kann es in etwa auf dem Foto links erahnen), hatten wir vor, nun den Tag mit einem Aufenthalt am Pool langsam ausklingen zu lassen, bevor wir abends dann noch mal auf den Walk of Fame gehen wollten, um das Kodak Theater zu finden.








Das mit dem ruhigen Nachmittag am Pool nahm dann aber auch nur noch Uwe wahr - Sven + Dustin beschäftigten sich lieber intensiv mit dem amerikanischen TV-Angebot.





Und das Kodak Theater haben wir auch nicht so richtig entdeckt, dafür seht ihr aber ein schönes Bild von Eingang zum Hollywood and Highland Center, dort muss man dann durchgehen zu dem Ort, wo jährlich die Oscars vergeben werden.












Morgen wollen wir dann mal einen ganz entspannten Tag am Strand verbringen - wir werden versuchen, Venice Beach zu finden !

Wünscht uns schon mal viel Glück dafür !