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Sonntag, 8. Juli 2012

Highway 1 - Teil 1

So, ein weiterer Tag im sonnigen Amerika neigt sich dem Ende zu und wir sind allesamt heil im Motel 6 San Simeon angekommen.

9 Stunden dauerte unser heutiger Trip entlang der Route 1 California oder auch mal auf Abwegen, aber dazu später mehr.

Wir begannen unseren Tag mit einem sehr spatanischen Frühstück in unserer Lodge am LAX Airport L.A.
Kleine Bagels, Toast, Butter und Waffeln zum selbst Backen erwarteten uns im Frühstücksraum.
Schade war, dass scheinbar kein Wert auf Belag wie Käse oder Wurst gelegt wird. Doch insbesondere Uwe hatte vom Frühstück am Vortag gelernt und nun seine eigene Peanut Butter aus dem Walmart mitgebracht.

Nach dem Frühstück, welches wir mit zahlreichen Japanern und Latinos zu uns nahmen, machten wir uns dann auf den Weg den Wagen zu packen und endlich die lang ersehnte Rundreise entlang der Westküste anzutreten.

Der erste Stopp hieß dann um 11 Uhr Malibu Beach!
27 Meilen Küstenstraße bestückt mit wirklich beeindruckenden Strandhäusern, wobei der eigentlich berühmteste Strandabschnitt mit den Häusern der Prominenz für Normalverbraucher weder zugänglich, noch einsehbar ist.
Wir schafften es bis kurz vor die Tore dieser berühmten Wohnsiedlung und wurden dann zu unserer Enttäuschung von einer Schranke, samt Sicherheitsmann abgehalten diesen aus Film und Fernsehen bekannten Strand zu besuchen.




Stattdessen besuchten wir einen Sportfishing Pier und stießen aus Zufall auf eine kleinere Bucht am Malibu Beach.
Dort gab es ein feines Strandlokal namens "Paradise Cove Malibu".
Wenn man hier mindestens 25$ verzehrte, reduzierten sich die enormen Parkkosten von 30 auf 3$.
Wir hielten uns ein wenig am Strand auf, spielten Football und genossen die Sonne.
Auch für einen Burger in besagtem Lokal war noch Zeit, doch dann mussten wir uns schon wieder auf den weg machen, denn wir wollten ja schließlich noch bei Tageslicht unser Ziel erreichen.
Als wir den Strand verließen, reihten sich schon massenweise Autos hintereinander und stürzten sich auf unseren Parkplatz! Scheint wohl ein sehr beliebtes Plätzchen zu sein, dass wir noch recht leer genießen konnten.







Es mag sich vielleicht nicht spannend anhören, den ganzen Tag im Auto zu sitzen und stur in Richtung San Francisco zu fahren, jedoch entschädigt einen die Landschaft an der kalifornischen Küste mit atemberaubendem Blick auf die Berge, unberrührte Natur, das Meer, sowie Surfer und Biker, die sich an den jeweiligen Spots tummeln.









Einen weiteren Stopp wollten wir in St. Barbara einlegen, wobei wir es dann doch dabei beließen kurz mit dem Auto hindurch zu fahren und dann auf die Route 1 zurückzukehren, da die zeit mittlerweile etwas drängte. 


Weiter ging es die Küste hinauf und mit der richtigen Musik vergeht die zeit im Auto noch schneller.
Wir hatten zum Glück vorher daran gedacht adäquate Musik für einen Roadtrip zusammenzustellen und so machte die Fahrt dann doppelt Spaß.

Zeitweilig hatten wir dann so viel Spaß, dass wir unsere Ausfahrt verpassten und es nicht einmal merkten!
Es kam uns zwar komisch vor, dass wir uns ein Stück von der Küste entfernten, jedoch dachten wir uns nicht weiter viel dabei.
Nachdem das Navigationssystem uns dann wehement darauf aufmerksam machte, dass wir doch bitte umdrehen sollten, wurden wir dann doch etwas stutzig... Und das war auch gut so. Weitere 2 Meilen auf dieser Straße und wir hätten einen Umweg von 130 Meilen hin und das gleiche noch einmal zurück in Kauf nehmen müssen.
Wir nahmen dann die letztmögliche Abfahrt in Richtung unseres Ziels und hier hatten wir nun Glück im Unglück.
Plötzlich befanden wir uns in der wunderschönen Berglandschaft Kaliforniens wieder und konnten auf die Wolken über dem Meer hinabgucken.
Auch hier legten wir nun einen Stopp ein um alles fotografisch festzuhalten, da dies wirklich ein außergewöhnlicher Platz und absoluter Geheimtipp ist.

(Für alle interessierten: diese Stelle erreicht man über die w-46)




Nun traten wir die letzte Tages-Etappe an und erreichten bald nach weiteren 15 Meilen unser heutiges Zwischenziel San Simeon, ein kleines Dorf direkt an der Küste mit gefühlten 10 Einwohnern und mindestens genauso vielen Lodges.

Morgen werden wir unsere Reise nach San Francisco fortsetzen und voraussichtlich auch erst gegen Abend dort ankommen, da es auch morgen wieder einige Sehenswürdigkeiten auf dem Weg zu entdecken gibt.





In diesem Sinne,

See you later, Alligator!













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