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Donnerstag, 26. Juli 2012

L.A. - wir haben unser Bestes gegeben


Heute haben wir es gaaaanz langsam angehen lassen. Nur fürs Frühstück mussten wir recht früh (8.15am) aufstehen, da unser "continental breakfast" nur bis 9.00h ging. Vom eigentlich Sinn dieses Frühstücks (reichhaltig mit vielen Aufstrichen und Aufschnitten) ist bei den Amerikanern nicht viel übrig geblieben, ist doch die Vielfalt beschränkt auf viel Süßes und sehr einseitiges Brotangebot. Zum Frühstück gegessen wird hier in den USA eigentlich nichts "continentales" mehr.
Also wie gesagt, wir hatten uns Zeit gelassen, weil in unserer Planung nur 3 Sehenswürdigkeiten auf dem Programm standen ( Rodeo Drive, Beverly Hills, Observatory Point mit Hollywood Sign)
Ausserdem weiß man in L.A. morgens nie so genau, wie sich das Wetter im Laufe des Tages ergeben wird.
Bis 10/11 Uhr  hat der Smog hier alles im Griff, erst dann schafft es die Sonne, bis zu den Menschen hier durchzudringen. Also haben wir den Vormittag herumgechillt, jeder hat sich irgendwie beschäftigt, bis der Himmel blau und es auch wieder heiß geworden ist.
               
Dann machten wir uns auf den Weg nach Beverly Hills, genauer gesagt war unsere erste Etappe der Rodeo Drive. Natürlich haben wir auf dem Weg dahin wieder die skurillsten Typen gesehen, wie z. B. den "Boy" mit dem Schild, der an einer Ecke stand, nein, tanzte und das Reklameschild  vor sich hertrug.


Am Rodeo Drive angekommen, mussten wir erst mal eine Parkmöglichkeit suchen. Die ersten Hinweisschilder auf  "public parking" schreckten uns doch etwas ab. Da wollte man doch tatsächlich 2,25$ für 20 Min. Parken haben, und danach pro 1/4 Stunde jeweils weitere 2$. Auch wenn wir ohne weibliche Begleitung unterwegs waren (was die Verweildauer hier doch um mind. 2-3 Stunden verkürzte), hätte uns das selbst bei einem Schnelldurchlauf mindestens 4-6 Dollar gekostet. Also suchten wir eine andere Parkmöglichkeit, und siehe da, am Straßenrand war eine Parklücke mit Parkuhr. Hier kosteten 3 Min. 10 cent, wir kramten unser ganzes Kleingeld zusammen, und kamen so auf 58 Minuten Parkzeit. Ich weiß, jeder, der ein bißchen rechnen kann, sagt jetzt, das kann man doch nicht durch 3 teilen, aber während wir unser zusammengesuchtes Kleingeld einwarfen, gingen schon 2 Minuten drauf!
Also, das war erledigt - jetzt auf zum Rodeo Drive um die Ecke  - einmal auf und ab gelaufen, ein paar Bilder gemacht - fertig. Wir sind halt Jungens, da hält man sich mit sowas nicht so lange auf. Es sei denn, man heißt Sven und entdeckt dann doch noch ein Sportbekleidungsgeschäft. So haben wir die Zeit dann doch auch noch fast ganz ausgenutzt.

Und als dann am Straßenrand ein Bugatti Veyron stand, war auch unsere Interesse geweckt, und wir verweilten hier doch ein wenig länger.


Unser nächstes Ziel hieß Beverly Hills - das Zuhause der Reichen und der Schönen. Beim Einkaufen hatten wir schon keinen dieser Menschenrasse bewundern können (wie ich später erfahren habe, kaufen Britney, Paris & Co. mittlerweile woanders - auf dem trendigen Robertson Blv.- ein), so wollten wir uns doch wenigsten die "billigen" Behausungen der Leute anschauen.


Über den Beverly Drive fuhren wir also mit unserer rassigen "Mandy" den Beverly Hills rauf, in der Hoffnung, hier nun etwas mehr von "Promis" erhaschen zu können. Aber auch hier lagen wir wieder falsch, die Häuser, die wir sehen wollten, liegen dann doch im Viertel von Bel Air (das ist noch etwas südlicher von unserem eingeschlagenen Weg) - nun denn, wir haben trotzdem einige "hübsche" Anwesen sehen dürfen.














Nun versuchten wir unser Glück, über den Mulholland Drive in Richtung Hollywood Sign bzw. zum Griffith Park zu kommen. Gefunden haben wir  den Weg auch gut, aber irgendwann sind wir dann wieder vom Weg abgekommen und zum Schluß sind wir da ausgekommen, wo wir losgefahren waren - unten am Beverly Drive. Na ja, was solls - dann nahmen wir halt den Weg quer durch die Stadt, um zum Aussichtspunkt  am Griffith Observatory zu kommen. Der Hunger ließ uns aber kurz hinter dem Sunset Strip anhalten, im Coney Dog stillten wir diesen, danach gings weiter zum Aussichtspunkt.

Dort angekommen, konnte man  das "Hollywood Sign" trotz leichtem Dunst noch gut erkennen. Das berühmteste Wahrzeichen dieser Stadt trohnt hoch oben über dem Beachwood Drive. Ursprünglich hieß es mal Hollywoodland, aber 1949 wurde das "land" dann abmontiert.





Hollywood Sign



Man hat von hier oben auch einen tollen Blick auf Downtown L.A.

Da es mittlerweile kurz vor 4.00 pm war (man kann es in etwa auf dem Foto links erahnen), hatten wir vor, nun den Tag mit einem Aufenthalt am Pool langsam ausklingen zu lassen, bevor wir abends dann noch mal auf den Walk of Fame gehen wollten, um das Kodak Theater zu finden.








Das mit dem ruhigen Nachmittag am Pool nahm dann aber auch nur noch Uwe wahr - Sven + Dustin beschäftigten sich lieber intensiv mit dem amerikanischen TV-Angebot.





Und das Kodak Theater haben wir auch nicht so richtig entdeckt, dafür seht ihr aber ein schönes Bild von Eingang zum Hollywood and Highland Center, dort muss man dann durchgehen zu dem Ort, wo jährlich die Oscars vergeben werden.












Morgen wollen wir dann mal einen ganz entspannten Tag am Strand verbringen - wir werden versuchen, Venice Beach zu finden !

Wünscht uns schon mal viel Glück dafür !

1 Kommentar:

  1. Venice Beach finden ist gar nicht SOOOO schwer, ihr müsst einfach immer Ralf Möller hinterher laufen ... und der stolpert euch sowieso irgendwann ganz automatisch vor's Auto wenn ihr in der Ecke unterwegs sein *rofl*

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